Scheidung von Wohnkoffer und Fahrgestell

Alle Vorbereitungen an Borsti sind getroffen. Ich warte jetzt auf den Anruf des Fahrzeugbauers. Dann ist es soweit, der federgelagerte Zwischenrahmen wird angefertigt.

In der Zeit werde ich mich mit dem Wohnkoffer beschäftigen.

Schon längere Zeit wartet ein Niesmann und Bischoff Clou 570 auf diesen Tag. Aufgrund einer Kaufgemeinschaft gehört mir nur der Wohnkoffer. So musste ich nur die Hälfte des Kaufpreises tragen, wodurch der Koffer ein wahres Schnäppchen war.

Zuerst mussten alle Containerschrauben entfernt werden, damit sich er Koffer vom Fahrgestell anheben lässt.

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Die meisten Schrauben musste ich abflexen. Da bewegte sich nach 30 Jahren nichts mehr. Notwendiges Übel… Teile der Inneneinrichtung mussten abgebaut werden, damit man überhaupt an die Schrauben kommt. Beim Ausbau ist leider die Duschwanne gebrochen. Kein Feldzug ohne Verluste.

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Der Durchstieg zum Fahrerhaus war verklebt und verkleidet. Sämtliche Verbindungen mussten getrennt werden, um beim Abheben nichts zu beschädigen.

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Der Bagger steht bereit. Das Gehänge wird eingehangen.

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Borsti steht in der Nähe und passt auf Rocco auf. Für den Umbau musste der Koffer kurz auf die Feuerwehr. Messen ist das eine, aber Proportionen sieht man nur mit dem Auge. Am wichtigsten war die Frage nach der entgültigen Länge des Koffers.

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Die Ketten sind straff. Es knackt ein paar mal.

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Ab!!!

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Schon schwebt er über der Feuerwehr. Leider konnte ich nicht bis ganz auf die Höhe des geplanten Zwischenrahmen, da die Wände bereits auf den Reifen auflagen. Man musste ihn sich halt etwas tiefer denken. Die unten schräg verlaufenden Seitenwände wirken wie die Heckflosse eines amerikanischen Musclecar . Da ich keinen 59er Cadillac nachbauen will, muss die Flex ran.

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Mit dem eingezeichneten Böschungswinkel wird so langsam klar, wohin die Reise geht.

Die allerdings größte Überraschung erlebte ich auf der Waage. Hatte ich den Clou vorher gewogen, konnte ich nun das leere Fahrgestell davon abziehen und das Koffergewicht ermitteln.

Ich musste nachrechnen. Doch das Ergebnis war das gleiche…1100kg inklusive sämtlicher Möbel. Ein Spitzenwert, gerade einmal 100kg mehr als ein leerer FM2 Shelter der Bundeswehr. Lediglich eine Sitzbank der Dinette, Tisch, Wasser und der Abwassertank fehlten.

Das macht wieder Hoffnung im Hinblick auf die Ablastung auf 7,5t.

 

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